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Aufgeben war für mich nie eine Option!

Aufgeben war für mich nie eine Option!

Aufgeben war für mich nie eine Option!

Ein eigenes Unternehmen zu gründen oder eine Idee zu verwirklichen ist nie einfach. Wir haben bei Dating-App „Whispar“ Gründer Florian Gutmann nachgefragt! 

Wie seid Ihr auf die Idee für »whispar« gekommen?

Entstanden ist die Idee, wie viele andere gute Ideen entstehen: im Freundeskreis. Jeder kennt jemanden der gerade auf Partnersuche ist. Klar tauscht man sich unter Freunden über das letzte Date aus. Dabei haben wir herausgefunden, dass auf den üblichen Plattformen ein wichtiger Punkt fehlt: die Stimme!

Denn auf üblichen Plattformen erfolgt erst mal sehr viel schriftliche Kommunikation, aber das erste Date, das erste Treffen passt oft überhaupt nicht.

Wir wollten mit »whispar« das Online-Dating wieder ins „richtige Leben“ rücken. Die Idee: reden wir gleich miteinander. Denn egal wo man sonst jemanden kennenlernt, ob das im Freundeskreis ist, auf einer Party oder in einem Club, egal wo – man spricht miteinander. Man tauscht sich aus.

Die Technologie dafür ist heutzutage ja auch da. Ein Smartphone hat ja jeder. Die Sprache als A-ha Erlebnis.

Aber ich möchte ja nicht irgend jemandem eine Telefonnummer geben!

Nein, das machst Du auch nicht. Singles können sich das Audio-Profil ihrer Favoriten anhören, diesen eine Sprachnachricht übermitteln und sogar kostenlos und anonym mit anderen Singles telefonieren. Nach der kostenlosen Anmeldung können »whispar«-User ein 30-sekündiges Audio- Profil aufnehmen, Fotos hochladen und ihre für die Partnerwahl relevanten Suchkriterien einstellen.

Danach erhalten sie täglich neue Partnervorschläge. »whispar«-User können den Audio-Profilen anderer Singles lauschen, Sprachnachrichten übermitteln oder kostenlos und anonym mit anderen »whispar«-Usern telefonieren. Egal, ob man jemanden anruft oder ob man angerufen wird, die Telefonnummer wird durch eine »whispar«-Rufnummer ersetzt und ist somit für andere nicht sichtbar.

Wie lange hat das gedauert von der Idee bis zur Entwicklung?

Die Idee hatte ich schon länger im Hinterkopf und natürlich haben wir uns erst einmal den Markt angesehen und analysiert. Wir wollten nicht die Fünften sein die das Gleiche machen.

Aber nachdem ich meinen Partner von der Idee überzeugt hatte, und er von dem Projekt auch begeistert war, war die Zeit zwischen der Idee und dem „Wir machen das, wir setzen die Idee wirklich um“ relativ kurz. Das dauerte etwa zwei bis drei Wochen.

Wolltest Du immer schon ein Unternehmer sein, bzw. ein Unternehmen gründen?

Ich habe schon vor »whispar« ein Unternehmen gehabt, ich bin Softwareentwickler. Dadurch habe ich auch meinen Partner kennengelernt. Ich habe Softwareentwicklung als Dienstleistung angeboten und gemeinsam mit meinem Partner als Auftraggeber ein Projekt umgesetzt. So wussten wir auch dass wir zusammen, als Team gut funktionieren. Ich wusste schon nach meinen ersten zwei Jobs als Angestellter dass ich lieber an etwas arbeite in dem ich mich voll einbringen kann. Mehr mitwirken kann und nicht nur ein Rädchen bin.

Wer gehört zum Gründerteam?

Unser Team besteht aus zwei Personen. Mein Partner hat sehr viel Kompetenz und Erfahrung im Bereich der Finanzierung. Ich bin für das Produkt und den technischen Bereich verantwortlich. Das ist meine Kompetenz. Mein Kollege übernimmt Finanzierung und die Infrastruktur, Vertrieb und Marketing. Außerdem bringt er internationales Know-how mit ein. Jeder arbeitet in seinem Bereich auf den er spezialisiert ist. Mittlerweile haben wir schon drei fest angestellte Mitarbeiter.

Was war für Dich die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung ist immer die Aufgabe die gerade vor einem steht und die man lösen muss. Ein Auf und Ab. Ein Weiter gehen. Wie kann ich dieses oder wie kann ich jenes konkret lösen. Oft ist es auch wichtig einen Schritt zurück zu gehen und wieder von vorne zu beginnen. Zu Fehlern zu stehen. Manchmal steht man auch vor Aufgaben die kaum zu überblicken sind. Die einfach im Moment riesig scheinen. Ich persönlich versuche dann einfach einmal darüber zu schlafen. Und dann: einfach beginnen.

Wie viele schlaflose Nächte hattest Du denn?

Ich schlafe zum Glück sehr gut. Klar nimmt man viel Arbeit mit nach Hause. Natürlich grübelt man und überlegt. Aber dass ich eine Nacht gar nicht geschlafen hätte, das hat es nicht gegeben. Aufgeben war für mich nie eine Option.

Welche Tipps würdest Du Jungunternehmern geben?

Mir geht es hauptsächlich darum, dass alle Kompetenzen vom Team abgedeckt sind. Alleine ist es ganz schwer. Wobei es natürlich auch erfolgreiche Unternehmer gibt, die das allein schaffen. Mein Tipp: sich die Ressourcen ins Team zu holen die man benötigt. Wir haben eine gute Mischung aus Technik, Vertrieb, Marketing und Finanzierung. Wir sind Partner die sich sehr gut ergänzen.

Denn gerade wenn man ein Produkt auf den Markt bringt, dürfen natürlich Vertrieb und Marketing nicht vernachlässigt werden. Es gibt wahrscheinlich viele gute Ideen, leider scheitern diese aber oft daran, dass es den Unternehmen nicht gelingt das Produkt an den Mann zu bringen.

Nicht aufgeben. Weitermachen. Oder einfach noch mal beginnen. Die Idee verfolgen.

Würde eine gute Fee kommen, und euch einen Wunsch erfüllen, was wäre das?

Wenn wir weiter expandieren, dann ein Investment. Natürlich muss ein Start-up erst einmal wachsen. Aber wir stehen nicht an. Wir wachsen mit. Ein größeres Büro wäre ein Traum.

Machst Du was Dir Spaß macht, oder gehst Du arbeiten?

Ich mache absolut das was mir Spaß macht.Ein Produkt zu erschaffen, das man sich selbst überlegt hat, ist das Höchste für mich das ich im Berufsleben erreichen kann.


Pssst: Wer jetzt Lust bekommen hat, zu flüstern: auf www.getwhispar.com könnt ihr die App kostenlos downloaden.

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